Ich sehe was, was du nicht siehst.

Das Junge Museum im Osthaus Museum

Im Kunstquartier Hagen treffen zwei Museen aufeinander. Das neu gebaute Emil Schumacher Museum stellt auf 1.200 Quadratmetern einen der international bedeutendsten Vertreter der expressiven Malerei vor. Das Haus setzt einen Schwerpunkt bei Präsentationen expressiver Malerei von 1945 bis heute.

Das grundlegend sanierte und erweiterte Osthaus Museum bietet intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen: von der klassischen Moderne, insbesondere mit Hauptwerken des deutschen Expressionismus, bis hin zu zeitgenössischen Positionen.

Im »Jungen Museum« werden neue Zugänge zur Kunst für Menschen jeglicher Herkunft und jeden Alters erprobt. Kunst mit allen Sinnen zu begreifen - das wird im Jugendstil-Ambiente des historischen Museumsbaus zum Erlebnis. 250 qm Fläche im Souterrain geben Jung und Alt die Möglichkeit zur praktischen Auseinandersetzung bei Mit-Mach-Ausstellungen und Aktionen.

 

Vermittlungsangebot für Kinder

Das Junge Museum im Osthaus Museum Hagen bietet ein umfangreiches interaktives Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche aller Schulformen und Jahrgangstufen an. Insbesondere Menschen mit Behinderungen sind herzlich willkommen. Der Schwerpunkt des Vermittlungsangebotes liegt auf dem »Selbst-Tätig-Werden«. Der Titel der Ausstellung lädt zu einem spielerischen Rundgang ein. Was sehen die Künstlerinnen und Künstler, was wir nicht sehen? Eine Spurensuche in spannende fremde Bildwelten mit anschließenden praktischem Arbeiten.

Dauer: 45 Minuten oder 90 Minuten | Kosten: 1,50 € Eintritt pro Schüler, museumspädagogische Begleitung: 25 €/35 €; inkl. Material.

Lehrer melden sich bei Sabine Pfingsten unter Telefon: 0233  - 2074893 oder E-Mail: sabine.pfingsten@stadt-hagen.de

 

Veranstaltungen für Erwachsene

Das Projekt LEA-Leseklub® in Kooperation mit Bethel.regional verwirklicht Inklusion auf eine selbstverständliche und Freude machende Weise. Das gemeinsame Interesse und der Spaß am Lesen ist hier die Grundlage der Begegnung der Menschen.

Kuratorenführungenmit Volker Elsen, dem Vorsitzenden von akku e.V. gewähren Einblicke in die Produktionsweisen und künstlerischen Angebote der gezeigten Werke.

Praktische Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise autistischer Künstlerinnen und Künstler geben eine Lesung mit den autistischen Autorinnen Regina Welter-Wiesel und Karita Guzik sowie ein Ateliergespräch mit dem Künstler Till Kalischer und der Atelierleiterin der Kunstwerkstatt der Mosaik-Werkstätten aus Berlin.

Die theoretische Vertiefung zum Thema Autismus wird durch unterschiedliche Vortragsangebote ermöglicht: Autismus Dortmund und Umgebung e.V. wird sich in einem Fachvortrag mit den Stärken von Menschen mit Autismus befassen. Zwei weitere Vorträge reflektieren das Autismus-Bild, zum einen aus der Sicht einer Betroffenen (Dr. Christine Preißmann), zum anderen aus der Sicht der Kunst und Kultur (Monika Scheele-Knight).

Darüber hinaus wird in einem »Kunstsalon« aus fachlicher Sicht der Stellenwert der Outsider Art im Kontext des zeitgenössischen Kunstbetriebs diskutiert. Was ist OutsiderArt und wie ist die Wahrnehmung für dieses Feld? was beschäftigt die Szene und wo sind die Perspektiven für die Kunst? akku e.V. lädt Gäste zum Gespräch aufs Podium ins Osthaus Museum: den Galeristen Sebastian Baden, den Kurator des Kunstpreises Euward Klaus Mecherlein, die Geschäftsführerin der Heussenstamm-Stiftung Dagmar Priepke sowie die autistische Künstlerin Menia.

In einer Filmreihe zum Thema Autismus, stehen Begegnungen im Mittelpunkt. Als »Kino im Museum« werden selten veröffentlichte Filme gezeigt.

 

Osthaus Museum Hagen

Dr. Elisabeth May

Museumsplatz 3 | 58095 Hagen

Telefon: 02331 – 2073126

E-Mail: elisabeth.may@stadt-hagen.de

Eine Werkschau von Künstlerinnen und Künstlern mit Authismus

30. Juli -
6. November 2011
Osthaus Museum
Hagen

 

Bookmark and Share
akku
N-CODING - Kommunikation für Fortgeschrittene, Paderborn